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Alles bestens
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Alles bestens
"Er kennt die Frauen, er weiß, wann er welche
Komplimente machen muss, damit sie sich beschlafen lassen
und alles nach seinen Vorstellungen läuft. Liebe ist ein Code,
und er beherrscht ihn, im wörtlichen Sinne, spielend. (...)
Aber nein, es geht ja nicht um Moral, es geht ja um den Kampf
der Liebeskonzepte: Der Liebeswähler behält insofern Recht,
als es ihm dank seiner Meisterschaft im Bedienen des Liebescodes
gelingt, die romantische Liebe zu zerstören. Und die Romantiker
der Liebe behalten insofern Recht, als der Liebeswähler sich
selbst zugrunde richtet, weil er sich so mit sich selbst langweilt."
die tageszeitung
"Dies ist ein Roman der Scharfeinstellung,
auch erotisch. (...) Unerklärliche Ohnmachten und Selbstmordanwandlungen
des Helden unterminieren das Systemvertrauen des Lesers in
den Titel des Romans. Am Ende ist das Vertrauen ganz dahin.
Ein Revolver ist auf dem Weg zum Systemtheoretiker. Der Volvo
ist wieder auf der Autobahn, der Held rast nach Jena, Richtung
Paradies, und aus der Anlage dröhnt I See You Baby. Es ist
wie im Kino. Aber er macht einen Fehler. Er schaut nicht in
den Rückspiegel."
Süddeutsche Zeitung
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