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Die Nacht des Brokers
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Die Nacht des Brokers
"So klingt der Kapitalismus"
Abendzeitung
"Dahinter ist in wildem Schwung eine Leinwand
gespannt, die erst einmal eine einsame Straßenkreuzung zeigt,
Bild der in die völlige Leere gelaufenen Lebensgier der Protagonisten;
im Zauberlicht von Michael Bischoff wird diese Leinwand transparent
werden, den Raum öffnen und die vier Sänger dann in der Weite
der Halle zeigen - Satelliten, die kein Zentrum mehr umkreisen,
nur noch bezugslos nebeneinander stehen. "Die Nacht des Brokers"
ist keine Börsenoper. Sie ist eine Pop-Oper, klanglich sehr
nah an dem Leben ihrer Figuren. Reiserer steuert Partikel
der Aufführung über ein Computerprogramm, das ausgehend von
Impulsen des Klaviers ad hoc neue Noten generiert. Strukturell
ist das in seinem erfrischenden Amalgam aus unmittelbar nachvollziehbaren
Neue-Musik-Songbausteinen weniger von Bedeutung als in der
Spielweise: Lebendiger geht's nicht."
Süddeutsche Zeitung
"Im Bann des Begehrens"
Prinz
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