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Der Sturz des
Friedrich Voss
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Der Sturz des Friedrich Voss
"Hier wird weder idyllisiert noch platte
Schuldzuweisung betrieben. Die Grenzen zwischen Täter und
Opfer werden hier bewusst fließend gehalten. Herausgekommen
ist eine nüchterne, aber dennoch bewegende Erzählung, die
von authentisch wirkenden Dialogen getragen wird."
Rheinischer Merkur
"Das Bild des Friedrich Voss ist so vielfältig
wie die verschiedenen Stimmen, und es bleibt dem Leser überlassen,
ob er ihn am Ende für einen Opportunisten, einen aufrechten
Arzt, einen schwierigen Menschen oder ein Opfer der neuen
Konkurrenzverhältnisse halten möchte. Das eine schließt ja
das andere nicht aus. Hammerthaler greift weit aus. Ohne chronologischen
Zwang, in großen Sprüngen, geht er zurück bis in die fünfziger
Jahre und führt die Lebensläufe und Liebesverwicklungen der
einzelnen Familienmitglieder bis ins Jahr 2009 weiter. Es
handelt sich also um einen wirklichen Wenderoman, falls diese
Schublade heute noch von Interesse ist. Er interessiert sich
für die Umwälzung der Verhältnisse, ohne damit etwas beweisen
oder verteidigen zu müssen. Diese Freiheit entsteht eben dann,
wenn der Autor sich seinem Gegenstand von außen nähert. Es
ist zu spüren, dass Hammerthaler auch als Autor fürs Theater
arbeitet. Seine Sprache ist so lebendig wie konzentriert.
Die DDR ist ganz Literatur geworden."
Süddeutsche Zeitung
"Ralph Hammerthaler hat Voss umkreist am Ende,
hat konsequent den Blick von außen genutzt. Ein Spiel der
Stimmen inszeniert, dessen Chor so etwas wie Wahrheit über
fast fünfzig Jahre deutsche Geschichte verrät."
Die Welt
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